Fußballfieber in Giesing

vom 18.10.2026
Kategorie: Tourenberichte

Für uns ein Sonntag voller Hindernisse und Herausforderungen!

Derby-Stimmung, Tausende Fußballfans auf den Straßen, ausgelassene Feierlaune, Polizeiaufgebot.  Doch was heute rund um die Heilig-Kreuz-Kirche in Giesing zurückblieb, hat uns wirklich sprachlos gemacht.

Schon die Anfahrt zu unserer sonntäglichen Versorgungsstation wurde zur Herausforderung. Überall Glasflaschen, zerbrochene Bierflaschen und unzählige Scherben auf den Straßen. Teilweise mussten wir mit unseren Fahrzeugen regelrecht aufpassen, uns nicht die Reifen kaputtzufahren.

Doch als wir schließlich an der Heilig-Kreuz-Kirche ankamen, erwartete uns das nächste Hindernis: Der gesamte Kirchenvorplatz war übersät mit Bierflaschen, Glasscherben und Müll. Mehrere hundert Flaschen lagen dort, wo normalerweise unsere obdachlosen und bedürftigen Gäste auf ihre warme Mahlzeit warten.

Bevor wir überhaupt mit unserer Versorgung beginnen konnten, hieß es deshalb erst einmal: Ärmel hochkrempeln, Flaschen einsammeln, Scherben und Müll beseitigen und den Platz wieder nutzbar machen.

Und genau hier möchten wir etwas ganz Besonderes hervorheben:

Unsere Gäste, die ohnehin schon geduldig auf ihr Mittagessen warten mussten, haben nicht einfach zugesehen. Sie haben gemeinsam mit unseren Ehrenamtlichen angepackt, Flaschen und Scherben eingesammelt und mitgeholfen, den Kirchenvorplatz wieder in Ordnung zu bringen.

Dafür möchten wir von Herzen DANKE sagen!

Für uns ist dieses Aufräumen weit mehr als nur eine notwendige Arbeit. Es ist eine Frage des Respekts, der Wertschätzung und der Dankbarkeit.

Die Heilig-Kreuz-Kirche ermöglicht es uns, jeden Sonntag an diesem Ort Menschen in Not mit warmen Mahlzeiten und wichtigen Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen. Diese Gastfreundschaft ist für uns keineswegs selbstverständlich. Deshalb ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, diesen Ort zu achten, sauber zu halten und Verantwortung zu übernehmen.

Unser ganz besonderer Dank gilt heute unseren großartigen Ehrenamtlichen und unseren Gästen, die trotz aller Hindernisse mit Geduld, Verständnis und tatkräftiger Unterstützung dafür gesorgt haben, dass wir unsere Versorgung auch an diesem Sonntag durchführen konnten.

Denn Gemeinschaft zeigt sich nicht nur darin, miteinander zu feiern. Sondern auch darin, füreinander und für unsere Umgebung Verantwortung zu übernehmen.

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