Warum gibt es AKTION Brücke?

Eine Brücke verbindet, überwindet Hindernisse und ermöglicht neue Wege.

Entsprechend dem Münchner Armutsbericht 2017 gehen Schätzungen des Sozialreferats der Landeshauptstadt München sowie der Träger der Wohlfahrtspflege davon aus, dass in Bayerns größter Stadt rund 600 bis 800 Frauen und Männer „auf der Straße“ leben. (1

Neuere Daten liegen hierzu nicht vor.

Streetworker und andere Beobachter der sozialen Szene gehen jedoch davon aus, dass es doppelt so viele Obdachlose in München gibt.

Mehr als 8000 Münchner sind wohnungslos, können aber entweder bei Bekannten oder Verwandten oder in einem Wohnheim schlafen.

Obdachlosigkeit ist die schlimmste Form der Armut in einem Land wie Deutschland und einer Stadt wie München. Diese Menschen leben am Rande der Gesellschaft, werden ignoriert, verachtet, beschimpft und sind immer wieder Opfer von Gewalt. Allein im Winter 2020/21 gab es in ganz Deutschland 22 Kältetote, die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen.

Diese Menschen möchten und müssen gesehen werden.

 

Jeder von ihnen hat eine Geschichte, ein Leben das wertvoll ist und respektiert werden sollte.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, für diese Menschen da zu sein und hinzusehen. Wir möchten ihnen die Hand reichen, sie unterstützen und Hilfestellung leisten.

Sie sollen wieder das Gefühl erhalten, etwas wert zu sein und dass es auch für sie eine Brücke gibt, die sie verlässlich trägt. Der sie vertrauen können und die ihnen neue Wege ermöglicht.

(1 Quelle: Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Simone Strohmayr SPD vom 21.10.2019 an den Bayerischen Landtag, Antwort des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr vom 20.11.2019

„Die Hoffnung ist oftmals eine Brücke zum Glück.“

-Nicole Oesterwind