Der vergangene Sonntag war insgesamt außergewöhnlich gut besucht. An allen Stationen kamen unglaublich viele Gäste, besonders an den späteren Stopps wurde es sehr voll. Insgesamt waren so viele Menschen da wie noch nie zuvor. Zum ersten Mal wurde die Marke von rund 2.000 Gästen überschritten.
Diese Entwicklung macht uns traurig und erschüttert uns zugleich. Sie zeigt auf bedrückende Weise, wie groß die Not in unserer Gesellschaft geworden ist. Gleichzeitig bringt uns diese hohe Zahl an Gästen zunehmend an die Grenzen unserer Möglichkeiten, sei es bei Lebensmitteln, der Finanzierung und Zubereitung der Mahlzeiten oder bei den Transportmöglichkeiten.
Zu Beginn war es stellenweise noch etwas ruhiger, doch im Verlauf der Touren füllten sich die Plätze deutlich. Vor allem an den letzten Stationen war der Andrang sehr groß. Das Essen kam überall sehr gut an und am Ende war alles aufgebraucht. Viele Gäste haben sich ausdrücklich bedankt und immer wieder wurde die reichhaltige Auswahl gelobt.
Zu Essen gab es:
- panierte Milzwurst
- gebratene Hähnchenkeulen
- Asia Wok Gemüse
- Hähnchen süß/sauer mit Ananas
- Gemüseburger
- Kartoffeln mit Käsesoße
- Beilagen: Reis, Nudeln, Kichererbsen, Rotkohl, Sauerkraut, Semmelknödel
- Kaiserschmarren mit Apfelmus
- Kaffee, Eistee, Kuchen und Gebäck
Trotz der hohen Zahl an Gästen ist es uns durch sorgfältiges Portionieren gelungen, dass am Ende alle etwas zu essen bekommen haben.
An einzelnen Stationen kam es zwischen Gästen immer wieder zu Spannungen und kleineren Reibereien. Durch das aufmerksame Dazwischengehen der Helferinnen und Helfer konnten die Situationen jedoch schnell beruhigt werden.
Solche Spannungen entstehen häufig aus der Sorge heraus, zu wenig zu bekommen oder am Ende leer auszugehen. Wenn viele Menschen gleichzeitig Hilfe benötigen und der Andrang groß ist, wächst bei manchen Gästen die Angst, nicht mehr versorgt zu werden. Diese Unsicherheit kann schnell zu Unruhe oder kleinen Konflikten führen.
Trotz der hohen Besucherzahlen und einiger unruhiger Momente konnten viele Gäste satt und dankbar weitergehen. Immer wieder haben uns Menschen ihre Wertschätzung ausgesprochen und sich für die Unterstützung bedankt.
Von einer wirklich gelungenen Tour zu sprechen, fällt uns in diesem Zusammenhang jedoch schwer. Denn wirklich erfolgreich wäre es nur dann, wenn deutlich weniger Menschen auf diese Hilfe angewiesen wären oder wir im besten Fall gar niemanden versorgen müssten. Solange so viele Menschen unsere Unterstützung brauchen, bleibt neben der Dankbarkeit auch immer die nachdenkliche Seite dieses Einsatzes.






















